Erste Schritte

Am Anfang steht der Anfang oder: Das Erstgespräch

Das erste Zusammentreffen erfolgt in der Regel zusammen mit den Eltern und dem Kind, bei älteren Jugendlichen ab 14 Jahren auf Wunsch auch alleine. Hier verschaffe ich mir einen ersten Überblick über die Problemkonstellation und die zukünftigen Patientinnen und Patienten haben die Gelegenheit, mich kennenzulernen. Zusätzlich können alle Beteiligten schon mal prüfen, ob die grundsätzliche „Chemie“ stimmt.

 

Wir bereiten die Therapie vor oder: Die Probatorik

Die erste Phase einer Psychotherapie für Kinder und Jugendliche besteht aus der sogenannte Probatorik. Für die Kinder und Jugendlichen ist diese Phase wichtig um mich zunächst einmal gut kennenzulernen, eine Beziehung aufzubauen und Vertrauen zu fassen. Im Verlauf der Probatorik werden sie sich dann auch entscheiden, ob sie sich vorstellen können mit mir zusammen zu arbeiten. Zeitgleich erfolgt die Erhebung der Familiengeschichte, eine ausführliche, wissenschaftlich fundierte Testdiagnostik, sowie diagnostische Einzelgespräche mit der Patientin bzw. dem Patienten. Am Ende dieser Eingangsphase ergibt sich aus den gesammelten Informationen ein genaues Bild der Lebenssituation des Kindes oder Jugendlichen. Auf dieser Grundlage entwickele ich dann zusammen mit dem Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen einen Therapieplan. Wir legen also gemeinsam therapeutische Ziele fest und besprechen wie wir diese Ziele erreichen wollen. Schließlich beantrage ich dann eine Therapiebewilligung bzw. Kostenübernahme bei ihrer privaten Krankenversicherung oder ihrer Krankenkasse.

 

Jetzt geht es los oder: Die Verhaltenstherapie

Sobald die Therapiegenehmigung vorliegt, sehe ich die Patientin bzw. den Patienten in der Regel 1 x in der Woche an einem festen Termin alleine in meiner Praxis zu einer 50 minütigen Einzelsitzung. Transparenz und Offenheit sowohl gegenüber den Kindern und Jugendlichen, als auch gegenüber den Eltern sind wichtige Eckpfeiler meines therapeutischen Handelns.

Eingeschränkt wird diese Transparenz und Offenheit lediglich durch die Schweigepflicht, auf die meine Patientinnen und Patienten Anspruch haben und die konsequenterweise auch gegenüber den Erziehungsberechtigten gilt. Dies bedeutet aber keinesfalls dass die Therapie des Kindes oder Jugendlichen ein „Blindflug“ für die Eltern wird. In regelmäßigen Abständen, in der Regel 1 x im Monat, lade ich die Eltern zu einem gemeinsamen Gespräch ein. Dort wird dann zusammen mit dem Sohn oder der Tochter der Therapieverlauf besprochen, offene Fragen geklärt und es werden gemeinsam die nächsten Schritte festgelegt.

Sollte sich im Therapieverlauf zeigen, dass es einen intensiveren Beratungs- bzw. Gesprächsbedarf gibt, so sind eine bedarfsorientierte deutlich höhere Frequenz sowohl der Einzel- als auch der Elterngespräche sowie ggf. Hausbesuche möglich.

Sollten sie weitere Fragen zum Thema Psychotherapie für Kinder und Jugendliche haben, rufen sie mich an oder schreiben sie mir eine Mail. Ich helfe gerne weiter.